Bartagame – Herkunft, Arten, Haltung, Futter


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Bartagame

Die Bartagame - Einzelgänger unter den Echsen

Unter Fans der Terraristik gehört sie zu den bekanntesten Tierchen überhaupt. Keine Frage, die Rede ist von der Bartagame. Sie zählt zur Familie der Agamen und wird mittelgroß bis groß, je nach Art. Die Bartagame kann eine Länge von 30 bis 60 Zentimeter erreichen. Bis zu zwei Drittel der Gesamtlänge werden jedoch durch den Schwanz eingenommen.

 

Herkunft und Arten der Bartagame

Ursprünglich ist die Bartagame in Australien beheimatet, wo sie wild lebend auch heute noch vorkommt. Insgesamt sind hierbei acht Arten bekannt, wobei vier von ihnen sehr kleine Verbreitungsgebiete aufweisen. Drei der bekannten Arten besiedeln dabei große Teile Australiens. Als Lebensraum gelten vor allem Bäume und Büsche. Eine einzige Art hat sich die Halbwüsten mit Grasbewuchs als Lebensraum ausgewählt.

 

Art und Verbreitungsgebiet

Bei den Arten der Bartagame unterscheidet man zwischen insgesamt acht Arten, die in verschiedenen Bereichen Australiens vorkommen:

  • Östliche Bartagame - Ostaustralien
  • Zwergbartagame - Nordöstliches Zentralaustralien
  • Kimberley-Bartagame - Nordwestliches Australien
  • Kleine Bartagame - Westaustralien
  • Mitchells Bartagame - West- und Nordaustralien
  • Westliche Bartagame - West- und Zentralaustralien
  • Nullarbor-Bartagame - Südliches Zentralaustralien
  • Streifenköpfige Bartagame - Zentral- und Südaustralien

 

Haltung von Bartagamen

Die Bartagame kann durchaus alleine gehalten werden. Denn auch in der Natur gelten die Tiere als Einzelgänger. Wer eine Gruppenhaltung bevorzugt, hat verschiedene Möglichkeiten:

  • Zwei oder mehr Männchen - bitte nicht, es kommt zu massiven Rivalitäten
  • Zwei oder mehr Weibchen - möglich, aber nur, wenn die Tiere sich in Größe, Stärke und Dominanz ähnlich sind
  • Paarhaltung - möglich, aber für Anfänger oft schwierig
  • Gruppenhaltung - möglich, aber bitte nur mit einem Männchen und mehreren Weibchen

Von einer Vergesellschaftung mit artfremden Tieren wird bei Bartagamen generell abgeraten, da sie hier sehr aggressiv werden können.

 

Futter für die Bartagame

Das richtige Futter für die Bartagame ist eine Mischkost aus pflanzlichen und tierischen Bestandteilen. Bartagamen gelten zwar als Allesfresser, dennoch sollten Halter Lebendfutter nur bedingt geben. Schnell neigen die Bartagamen nämlich zu Übergewicht. Grün- und Insektenfutter, sowie diverse Zusatzstoffe sind anzuraten. Zu letzteren zählen etwa Vitamin- und Mineralstoffpräparate. Kalzium ist dabei ein wichtiger Stoff, der der Bartagame zum Beispiel über eine zerriebene Sepia-Schale zugeführt werden kann. Beim Grünfutter sind Obst, Gemüse, Kräuter, Blätter und Salate eine gute Wahl.